Freundliche Übernahme durch die impuls Informationsmanagement GmbH

01. Februar 2016

Neues Jahr, neuer Standort: impuls Informationsmanagement GmbH übernimmt die Seaboard Business Intelligence Solutions GmbH mit Sitz in Hamburg

Zum 1. Februar 2016 übernimmt impuls die Seaboard Business Intelligence Solutions GmbH mit Sitz in Hamburg. Der neue impuls Standort fokussiert die Themen Business Intelligence und Predictive Analytics. Mit Übernahme der Seaboard Business Intelligence Solutions GmbH setzt der ERP- und Collaboration-Experte mit Hauptsitz in Nürnberg seinen Wachstumskurs fort. impuls unterhält neben Nürnberg bereits sechs weitere Standorte in München, Stuttgart, Braunschweig, Ansbach, Leipzig und Fort Lauderdale (USA). Mit der Übernahme in Hamburg weitet impuls seine Beratungskompetenz im Bereich Datenanalyse aus. Sieben Mitarbeiter widmen sich dabei den Themen Intelligent Reporting, Big Data und Predictive Analytics als professionelle Services.

In einer Zeit, in der die Flut der Daten zunehmend unübersichtlicher wird, wollen wir gezielt Wissensressourcen im Bereich Datenauswertung allokieren“, so Michael Ferschl, Geschäftsführer der impuls Informationsmanagement GmbH. „Unsere neuen Mitarbeiter am Standort Hamburg stehen unseren Kunden weltweit mit Ihrem Know-how und Ihrem Gespür für Unternehmenszahlen zur Verfügung.

Mit der Entscheidung für einen auf Datenanalyse fokussierten Standort trifft impuls den Trend zu Intelligent Business Operations (IBO). Dabei handelt es sich um Analyseverfahren, die in den Geschäftsprozessen von Unternehmen verankert sind und Ergebnisse direkt in Maßnahmen umsetzen. Während klassische Business-Analytics-Tools ihre Analysen zeitverzögert liefern, greifen neue Systeme Daten aus dem laufenden Betrieb ab und stellen diese sofort bereit. Geschäftskritische Ereignisse werden damit frühzeitig erkannt und intelligente Entscheidungen zeitnah ermöglicht. Solche Analyseverfahren sind für impuls-Kunden sowohl im Bereich ERP-Systeme und Multi-Channel-Software für den Handel als auch für Arbeitsplatzlösungen der Zukunft relevant.

Fusion mit der Ceteris AG

13. September 2012

Seit dem 01.09. ist es perfekt – die Fusion mit der Berliner Ceteris AG ist erfolgt. Die Ceteris AG, einer der Marktführer im deutschsprachigen Business Intelligence Segment - mit nunmehr knapp 30 erstklassigen Beratern im BI-Bereich und der PTS Group als Mutter - übernimmt im Rahmen eines Asset Deals die Seaboard BI Solutions GmbH und baut damit die Niederlassung Hamburg strategisch aus. Der enge Kontakt zu Microsoft, insbesondere durch den Ceteris-Vorstand Markus Raatz (Autor zahlreicher Fachbücher rund um den SQL Server) ermöglicht einen enormen Kompetenzvorsprung, von dem die Mitarbeiter und Kunden beider Unternehmen profitieren.

Im Rahmen des Asset Deals haben hier zwei Partner zusammengefunden, die bereits in der Vergangenheit erfolgreich kooperiert haben; so wurden beim Paketdienstleister DPD zukunftsweisende BI-Lösungen gemeinsam implementiert. Aus dieser erfolgeichen Zusammenarbeit und gegenseitiger Sympathie ergab sich auf dem Bremer IT-Tag der PTS im Frühjahr diesen Jahres der Grundstein für die Fusion:

Torsten Katthöfer, weiterhin auch Geschäftsführer der Seaboard BI Solutions GmbH, fungiert nun bei der Ceteris AG als Mitglied im Strategieboard und steuert als Leiter der Hamburger Niederlassung vor allem die Geschicke in der hanseatischen Region. Die Suche nach gemeinsamen Geschäftsräumen hat begonnen, der Auszug aus der historischen Deichstraße wird schwerfallen – entsprechend vergleichbare hanseatische Flächen sind im Fokus. Laufende Verträge und Projekte der Seaboard BI Solutions GmbH werden nach wie vor bedient – nun mit noch mehr kompetenten Mitarbeitern im “Backstage-Bereich”.

Mit einem hochmotivierten Blick in die Zukunft,

Torsten Katthöfer

 

Neuigkeiten im Team

26. April 2012

Matthias Wedig gibt sein Geschäftsführeramt ab und konzentriert sich als Senior Partner auf den Bereich Anforderungs- und Projektmanagement. Torsten Katthöfer hält nun 100% der Gesellschaftsanteile. Wir freuen uns,  Kirsten Braun als neue Geschäftsführerin bei Seaboard im Team zu haben.

Kirsten Braun, gleichzeitig Mitinhaberin der Agentur BrandNewDesign mit mehr als 15 Jahren Berufserfahrung in namhaften Agenturen, wird uns in zwei Richtungen unterstützen: Zum einen wird sie als Geschäftsführerin Marketing unsere eigenen Marketingaktivitäten begleiten, zum anderen – und das ist viel entscheidender – wird das Thema Marketing Services bei uns ein neues Zuhause finden. Knapp 40 % der Kontakte bei unseren Kunden sind Marketingentscheider, welche wir bislang lediglich mit klaren Auswertungen und Analysen unterstützen konnten. Nun gehen wir einen Schritt weiter: Die Umsetzung der Analyseergebnisse zu konkreten Maßnahmen.

Wir werden in den nächsten Wochen das neue Angebot im Detail formulieren und auf unserer Website kommunizieren.

Wir freuen uns auf einen spannenden Sommer!

Herzlichst, Torsten Katthöfer

Migration von SQL Server 2000 DTS-Packages – es wird Zeit

18. April 2012

ETL-Strecken, die mit SQL Server 2000 DTS-Packages realisert und noch produktiv sind, bedürfen neuer Aufmerksamkeit. Microsoft stellt zum 9. April 2013 auch den “extended Support” des SQL Server 2000 SP4 (und damit aller SQL Server 2000 Versionen) ein.

Was heißt das? Will man den Betrieb von DTS-ETL-Stecken sicherstellen, muss auf eine höhere Version migriert werden, da Microsoft keine Bugs im Rahmen von Hotfixes oder Service Packs beheben wird. Bei der Migration in das Integration Services Format der SQL Server ab 2005 gibt es zwei Varianten:

1. Migration per Migrationsassistent. Die grundsätzliche Idee ist dabei, die alten DTS-Strecken in einem Task “DTS 2000-Paket ausführen” zu kapseln. Das funktiert in einem Großteil der Fälle – aber nicht in allen (Bekannte Probleme bei der DTS-Paketmigration). Abgesehen davon gibt es einige entscheidende Gründe, die gegen eine solche Migration sprechen. Technisch spricht die fehlende 64-Bit-Unterstützung schon dagegen, strategisch vor allem die unzeitgemäß schlechten Wartungs- und Weiterentwicklungsmöglichkeiten sowie die Ausserachtlassung der aktuellen und effizienten Werkzeuge der Integration Services.

2. Klassisches Migrationsprojekt. Hier werden die ETL-Strecken fachlich analysiert und per aktueller SSIS-Technologie neu gebaut. Effiziente Werkzeuge reduzieren die Entwicklungszeit erheblich – bei gleichzeitig zukunftsicherer, deutlich effektiverer und supporteter Technologie.

Sollte bei Ihnen diese Thematik anstehen – sprechen Sie uns an. Wir helfen Ihnen gerne weiter. Auch mit einem guten Rat…

Herzlichst,
Torsten Katthöfer

Die Excel-Falle

01. März 2012

Kürzlich habe ich ein umfangreiches Excel-Sheet erstellt, was lediglich durch Eingabe unserer Ausgangsrechnungen und der darin entsprechend fakturierten Projektzeiten pro Mitarbeiter eine ganze Menge wertvoller Informationen ausspuckt. Vor allem informativ ist ein Diagramm, welches die Auslastung pro Mitarbeiter und die Gesamtauslastung aufzeigt, zusätzlich wird eine geplante Auslastung (“alles bestens”) und eine Minimale Auslastung (“bitte nicht weniger”) überlagert.

Nachdem nun auch rückwirkend alle Daten erfasst wurden, ergab sich ein schauriges Bild. Das Auslastungsdiagramm zeigte ein der täglichen Betriebsamkeit widersprechendes Ergebnis. Somit noch deutliches Potenzial erkennend, wurde direkt über Maßnahmen sinniert und Gespräche geführt.

Erst eine sehr genaue Analyse meines Kollegen stellte fest, dass das Diagramm nicht die Wahrheit sprach. So führte zum einen eine nicht ganz korrekte Benutzung der Funktion NETTOARBEITSTAGE insgesamt bereits dazu, dass jeder Monat einen Arbeitstag mehr hatte – zum anderen führte ein Fehler bei der Verwendung der Funktion SUMMEWENN zu einer weiteren Verfälschung des Bildes.

Kurzum: Selbst diese relativ kleine Kette von Excelzahlen hätte fast unternehmerische Folgen gehabt. Was will ich damit sagen? Es geht nichts über plausibilisierbare Kennzahlen aus einem sauber aufgesetzten BI-System. Sollte unsere Auslastung so sein, wie uns das Excel ursprünglich weiß machen soll, werden wir uns eins bauen.

Schmunzelnde Grüße,

Torsten Katthöfer

Und täglich (jährlich) grüßt das Murmeltier

27. Februar 2012

Wir haben unseren Status als Microsoft Silver Partner im Bereich Business Intelligence (schon wieder) erneuert. Der eine oder andere mag sich fragen, wie man einen solchen Status bekommt. Das ist gar nicht so schwierig: Man braucht eine gewisse Anzahl von Microsoft Certified Professionals mit einschlägiger Kompetenz (BI – wir haben mehr als genug), man braucht eine gewisse Zahl von bestätigten Referenzkunden und -Projekten (haben wir auch genug). Zudem muss man eine nicht sehr hohe Gebühr an Microsoft entrichten. Die Höhe dieser Gebühr ist sehr fair, da man als Partner auch eine ganze Menge Vorzüge genießt.

Das ist erstmal alles.

In der Tat haben wir im letzten Jahr ausschließlich Microsoft BI-Projekte durchgeführt (abgesehen von den reinen Beratungsprojekten unserer Consulting-Sparte), die teilweise auch wirklich anspruchsvoll waren. Wir haben einige neue Kunden gewonnen, die wir bei ihren eigenen BI-Projekten beraten und teilweise auch entwickelnd unterstützen. Zusammenfassend kann man sagen, dass wir nun schon wirklich lange mit Microsoft-Technologie (allem voran dem SQL Server) arbeiten und dies auch bislang nicht bereut haben.

Vielleicht stellt sich die Frage, warum “Silver”-Partnerschaft und nicht “Gold”. Der Grund ist einfach – die Goldpartnerschaft verlangt ein Umsatzziel für den Vetrieb von Mircrosoft-Lizenzen. Unsere Kunden haben aber oftmals bereits ausreichende SQL Server Lizenzen im Hause (teilweise kaum genutzt), andersherum ist es nicht unser primäres Ziel, Lizenzen zu verkaufen – sondern gute und schnelle Business Intelligence Lösungen.

Sonnige Grüße,

Torsten Katthöfer

 

Anforderungsmanagement für Dummies – Teil 1

22. Februar 2012

Wer schon mal Software für ein Unternehmen entwickelt hat, kennt bestimmt folgenden Satz von Anwendern des Systems zu mindestens in ähnlicher Form – schlimmstenfalls direkt nach dem Produktivgang: „So kann ich damit nicht arbeiten, es fehlt doch die Möglichkeit, dass ich den Betrag/den Kündigungsgrund/die Folgeaktivität etc. manuell überschreibe. Das machen wir in über 50 Prozent der Fälle. Im alten System was das ganz einfach.“

Wenn diese Aussage nicht nur von einem besonders lernunwilligen und allem Neuen gegenüber verschlossenen Mitarbeiter kommt, sondern von vielen Anwendern, dann ist in der Analyse, Entwicklung oder Einführung der neuen Software gründlich etwas schief gegangen.

Ein klarer Fall für ein qualifiziertes Anforderungsmanagement von Projektbeginn an:

Im besten Fall mangelt es nur an Kommunikation mit den Anwendern über die Fähigkeiten des neuen Systems, das jetzt so gut ist, dass eben nicht über die Hälfte aller Geschäftsvorgänge manuell korrigiert werden müssen. Hier wurde wahrscheinlich nur bei der Kür des Anforderungsmanagements gepatzt. Im Idealfall können nämlich aus den aktuellen und korrekten Anforderungsdokumenten stimmige und aussagekräftige Anwenderdokumente oder Schulungsunterlagen gewonnen werden.

Im schlimmsten Fall hat das Anforderungsmanagement von Beginn des Projektes an, fortlaufend und grundlegend versagt oder es gab gar kein Anforderungsmanagement. Möglicherweise wurde eine zentrale Fähigkeit des alten Systems falsch eingeschätzt oder – ein häufiger Fall – sie wurde als so selbstverständlich angesehen, dass keiner darüber gesprochen hat.

In einer kleinen Serie möchte ich die grundlegenden Aufgaben eines qualifizierten Anforderungsmanagement aufzeigen, damit auch bisherige Neulinge auf diesem Gebiet die gröbsten Fehler vermeiden können.

Als zweiter Teil folgt in Kürze „Was macht eigentlich ein Anforderungsmanager?“.

Herzlichst,

Matthias Wedig

Ein erfreuliches neues Jahr

02. Januar 2012

Zum Jahresstart geben Ihnen gleich etwas mit – unser brandneues BI-Infoblatt.

Hintergrund dieses Infoblattes ist die Korrektur unserer fehlerhaften Einschätzung, wie viel BI-Wissen in den Köpfen bereits vorhanden ist. Wir vermuteten, dass Business Intelligence bereits etabliert ist und somit große Erklärungen hinsichtlich Nutzen und Potenzial überflüssig seien – aber diverse Gespräche in den letzen Monaten haben uns eines Besseren belehrt.

Gerne nehmen wir Ihr Feeback – oder weitere unbeantwortete Fragen entgegen.

Einen guten Start ins neue Jahr wünscht

Torsten Katthöfer

SQL Server 2012 – Erster Release Candidate veröffentlicht

22. November 2011

Am letzten Wochenende hat Microsoft still und heimlich den ersten Release Candidate (RC0) des SQL Server 2012 veröffentlicht.

Was ist aber ein “Release Candidate” (RC)? Im Unterschied zu den bisher veröffentlichen “Community Technologies Previews” (CTP) besitzt ein Release Canidate den vollen Funktionsumfang der späteren finalen Version, d.h. alle Funktionen, die der neue SQL Server 2012 hat, sind auch in dem nun veröffentlichten RC0 enthalten.

Für die finale Version gibt es weiterhin keinen offiziellen Termin, aber höchstwahrscheinlich wird die neue Version im Frühsommer 2012 veröffentlicht.

Detailierte Informationen zur Veröffentlichung des RC0 finden Sie hier, den Download finden Sie hier.

Mit vorweihnachtlichen Grüßen, Patrick Rühmkorb

Columnstore Index – ein Renner

09. November 2011

Unsere Experimente mit dem SQL Server 2012 (Denali) lassen uns zunehmend frohlocken: Tests mit dem neuen ColumnstoreIndex prognostizieren einen ganz erheblichen Performanceboost. In einer Tabelle mit ca. 3 Millionen Datensätzen, 4 verschieden Datentypen und unterschiedlichen Anzahlen von Ausprägungen haben wir jeweils pro Ausprägungen die Anzahl der Zeilen gezählt.

Die Ergebnisse lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  1. Die Abfragen sind deutlich schneller. Bei 3 Ausprägungen in 3 Mill. Sätzen ergab sich Faktor 25-30 (280ms zu 10ms). Im Vergleich: Ein normaler Index brachte immerhin noch einen Faktor um zwei – was aber hier kein repräsentativer Vergleich ist.
  2. Je weniger Ausprägungen, desto größer der Performancegewinn. Bei kanpp 100.000 Ausprägungen  in 3 Mill. Sätzen gab es immerhin noch ein Faktor 1,3.
  3. Alle Datentypen (varchar, nvarchar, int, datetime) wiesen vergleichbare Werte auf.

Das Geheimnis der Geschwindigkeit ist an sich trivial: Statt wie sonst üblich die Attribute einer Zeile zusammen abzulegen, werden beim Columnstore Index die Attribute der Spalten zusammen abgelegt, was die Plattenzufgriffe erheblich reduzieren kann. Zusätzlich werden die Attribute komprimiert – und diese Komprimierung gewinnt an Effizienz, je weniger distinkte Attribute komprimiert werden müssen.

Es gibt natürlich auch ein Wehrmutstropfen. Eigentlich gibt es zwei:

  1. Tabellen, auf denen ein Columnstore-Index liegt, können nicht direkt manipuliert werden (Also kein Insert, Update, …). Das führt dazu, dass die beladenden ETL-Strecken komplexer werden, weil hier entweder die Indizes jeweils neu erstellt werden müssen oder – wenn es schnell gehen soll – ein Verfahren mit zwei Tabellen und nachgelagerter Zusammenführung etabliert werden muss.
  2.  Den Columnstore-Index wird es nur mit der Enterprise-Edition geben – nicht mit der neuen BI-Edition.

Ich freue mich schon auf das Lächeln in den Gesichtern der IT-Leiter…

Herzlichst, Torsten Katthöfer

 


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