Archiv für Juni 2010

Kombination Teradata / Analysis Services

Freitag, 11. Juni 2010

Teradata ist eine extrem schnelle Datenbank, die eigens für den hochvolumigen DWH-Bereich entwickelt wurde. Die zugrunde liegende Architektur arbeitet massiv parallel, erfordert deutlich weniger administrative Aufwände als Oracle, kann während des laufenden Betriebes gespeist werden und ist voll skalierbar.

Trotzdem entscheiden sich einige Kunden bei der Wahl der zukünftigen Datenbank gegen Teradata. Die folgenden Argumente werden oft angeführt:

- Man hätte den Pre-sales-Argumenten bezüglich Performance und Wartung nicht geglaubt

- zu hohe Einstiegskosten

- keine BI-Werkzeuge dabei, nur reine Datenbank und mit dem Partner MicroStrategy möchte man nicht zusammenarbeiten

- Stattdessen bringt Microsoft’s SQL-Server die Analyse-Werkzeuge mit

Entscheidet man sich für SQL-Server 2008 R2, sind zwar gute Analyse-Werkzeuge enthalten, die sich zudem gut mit Sharepoint und MS Office integrieren lassen, doch im hochvolumigen Bereich kann das Prozessen der Cubes durchaus viel Zeit in Anspruch nehmen – es sei denn, dies wird über entsprechende Hardware verteilt.

Gibt es eine Möglichkeit, von jedem das Beste zu wählen? Ja, die gibt es.

Denn wer die komfortablen Microsoft Werkzeuge nutzen und gleichzeitig eine leistungsfähige Datenbank im Hintergrund halten möchte, kann SQL-Server 2008 Analysis Services mit Teradata verheiraten.

Statt wie in SQL-Server-Manier im Hintergrund MOLAP-caches aufzubauen, definiert man in Teradata leistungsfähige Aggregate Join Indexes auf den Detaildaten. Teradata, auf hohen Durchsatz getrimmt und für Parallelität gebaut, stellt dann die Daten schneller zur Verfügung, als gefordert. 

Die Verknüpfung geschieht auf üblichen Wegen:

  1. Im Analysis Services werden die Data Sources definiert. Für Teradata wählt man „.NET Data Provider for Teradata“
  2. Die Data Source Views werden im Solution Explorer ausgewählt und die Beziehungen definiert
  3. Die Cubes werden erstellt.

 Nun lassen sich die Microsoft-BI-Werkzeuge (Excel PowerPivot, MDX, Reporting Services mit Sharepoint, usw.) gegen die wohl schnellste Datenbank der Welt direkt ausführen. 

Übrigens läuft Teradata auf mehreren Serverbetriebssystemen wie Windows, Solaris, AIX, Suse, etc.

Referenzen:

http://www.eti.com/news/pr_ETI_HPC_Teradata_SSIS.pdf

http://www.teradata.com/tdmo/v07n02/Tech2Tech/AppliedSolutions/IntelligentPartnership.aspx

http://www.teradata.com/t/videos/teradata-microsoft-lloyds/

Olaf Waskewitz

ECommerce Analysis

Sonntag, 06. Juni 2010

“ECommerce”- Unternehmen haben einen entscheidenen Vorteil zu Unternehmen, die Produkte auf herkömmliche Art vertreiben. Sie sind nämlich von Anfang an gezwungen gewesen, Daten vernüftig zu halten. Das ist aus BI-Sicht ganz hervorragend, da schon viele wesentliche strategische Kennzahlen direkt aus diesen Quellen, in der Regel irgendeine Form von Online-Shop, gewonnen werden können.

Da wir immer wieder mit Unternehmen dieser Kompetenz zu tun haben, war es an der Zeit, sich des Themas ECommerce-Analysis einmal gesondert anzunehmen. Wir haben einige Information dazu hier bereitgestellt: ECommerce-Analysis.

Übrigens: Mit dem Office 2010 und dem Excel-Powerpivot lassen sich ganz hervorragend Daten anlysieren – und das auch Offline.

Herzlichst,

Torsten Katthöfer


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