Archiv für Februar 2012

Und täglich (jährlich) grüßt das Murmeltier

Montag, 27. Februar 2012

Wir haben unseren Status als Microsoft Silver Partner im Bereich Business Intelligence (schon wieder) erneuert. Der eine oder andere mag sich fragen, wie man einen solchen Status bekommt. Das ist gar nicht so schwierig: Man braucht eine gewisse Anzahl von Microsoft Certified Professionals mit einschlägiger Kompetenz (BI – wir haben mehr als genug), man braucht eine gewisse Zahl von bestätigten Referenzkunden und -Projekten (haben wir auch genug). Zudem muss man eine nicht sehr hohe Gebühr an Microsoft entrichten. Die Höhe dieser Gebühr ist sehr fair, da man als Partner auch eine ganze Menge Vorzüge genießt.

Das ist erstmal alles.

In der Tat haben wir im letzten Jahr ausschließlich Microsoft BI-Projekte durchgeführt (abgesehen von den reinen Beratungsprojekten unserer Consulting-Sparte), die teilweise auch wirklich anspruchsvoll waren. Wir haben einige neue Kunden gewonnen, die wir bei ihren eigenen BI-Projekten beraten und teilweise auch entwickelnd unterstützen. Zusammenfassend kann man sagen, dass wir nun schon wirklich lange mit Microsoft-Technologie (allem voran dem SQL Server) arbeiten und dies auch bislang nicht bereut haben.

Vielleicht stellt sich die Frage, warum “Silver”-Partnerschaft und nicht “Gold”. Der Grund ist einfach – die Goldpartnerschaft verlangt ein Umsatzziel für den Vetrieb von Mircrosoft-Lizenzen. Unsere Kunden haben aber oftmals bereits ausreichende SQL Server Lizenzen im Hause (teilweise kaum genutzt), andersherum ist es nicht unser primäres Ziel, Lizenzen zu verkaufen – sondern gute und schnelle Business Intelligence Lösungen.

Sonnige Grüße,

Torsten Katthöfer

 

Anforderungsmanagement für Dummies – Teil 1

Mittwoch, 22. Februar 2012

Wer schon mal Software für ein Unternehmen entwickelt hat, kennt bestimmt folgenden Satz von Anwendern des Systems zu mindestens in ähnlicher Form – schlimmstenfalls direkt nach dem Produktivgang: „So kann ich damit nicht arbeiten, es fehlt doch die Möglichkeit, dass ich den Betrag/den Kündigungsgrund/die Folgeaktivität etc. manuell überschreibe. Das machen wir in über 50 Prozent der Fälle. Im alten System was das ganz einfach.“

Wenn diese Aussage nicht nur von einem besonders lernunwilligen und allem Neuen gegenüber verschlossenen Mitarbeiter kommt, sondern von vielen Anwendern, dann ist in der Analyse, Entwicklung oder Einführung der neuen Software gründlich etwas schief gegangen.

Ein klarer Fall für ein qualifiziertes Anforderungsmanagement von Projektbeginn an:

Im besten Fall mangelt es nur an Kommunikation mit den Anwendern über die Fähigkeiten des neuen Systems, das jetzt so gut ist, dass eben nicht über die Hälfte aller Geschäftsvorgänge manuell korrigiert werden müssen. Hier wurde wahrscheinlich nur bei der Kür des Anforderungsmanagements gepatzt. Im Idealfall können nämlich aus den aktuellen und korrekten Anforderungsdokumenten stimmige und aussagekräftige Anwenderdokumente oder Schulungsunterlagen gewonnen werden.

Im schlimmsten Fall hat das Anforderungsmanagement von Beginn des Projektes an, fortlaufend und grundlegend versagt oder es gab gar kein Anforderungsmanagement. Möglicherweise wurde eine zentrale Fähigkeit des alten Systems falsch eingeschätzt oder – ein häufiger Fall – sie wurde als so selbstverständlich angesehen, dass keiner darüber gesprochen hat.

In einer kleinen Serie möchte ich die grundlegenden Aufgaben eines qualifizierten Anforderungsmanagement aufzeigen, damit auch bisherige Neulinge auf diesem Gebiet die gröbsten Fehler vermeiden können.

Als zweiter Teil folgt in Kürze „Was macht eigentlich ein Anforderungsmanager?“.

Herzlichst,

Matthias Wedig


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