Kombination Teradata / Analysis Services

Teradata ist eine extrem schnelle Datenbank, die eigens für den hochvolumigen DWH-Bereich entwickelt wurde. Die zugrunde liegende Architektur arbeitet massiv parallel, erfordert deutlich weniger administrative Aufwände als Oracle, kann während des laufenden Betriebes gespeist werden und ist voll skalierbar.

Trotzdem entscheiden sich einige Kunden bei der Wahl der zukünftigen Datenbank gegen Teradata. Die folgenden Argumente werden oft angeführt:

- Man hätte den Pre-sales-Argumenten bezüglich Performance und Wartung nicht geglaubt

- zu hohe Einstiegskosten

- keine BI-Werkzeuge dabei, nur reine Datenbank und mit dem Partner MicroStrategy möchte man nicht zusammenarbeiten

- Stattdessen bringt Microsoft’s SQL-Server die Analyse-Werkzeuge mit

Entscheidet man sich für SQL-Server 2008 R2, sind zwar gute Analyse-Werkzeuge enthalten, die sich zudem gut mit Sharepoint und MS Office integrieren lassen, doch im hochvolumigen Bereich kann das Prozessen der Cubes durchaus viel Zeit in Anspruch nehmen – es sei denn, dies wird über entsprechende Hardware verteilt.

Gibt es eine Möglichkeit, von jedem das Beste zu wählen? Ja, die gibt es.

Denn wer die komfortablen Microsoft Werkzeuge nutzen und gleichzeitig eine leistungsfähige Datenbank im Hintergrund halten möchte, kann SQL-Server 2008 Analysis Services mit Teradata verheiraten.

Statt wie in SQL-Server-Manier im Hintergrund MOLAP-caches aufzubauen, definiert man in Teradata leistungsfähige Aggregate Join Indexes auf den Detaildaten. Teradata, auf hohen Durchsatz getrimmt und für Parallelität gebaut, stellt dann die Daten schneller zur Verfügung, als gefordert. 

Die Verknüpfung geschieht auf üblichen Wegen:

  1. Im Analysis Services werden die Data Sources definiert. Für Teradata wählt man „.NET Data Provider for Teradata“
  2. Die Data Source Views werden im Solution Explorer ausgewählt und die Beziehungen definiert
  3. Die Cubes werden erstellt.

 Nun lassen sich die Microsoft-BI-Werkzeuge (Excel PowerPivot, MDX, Reporting Services mit Sharepoint, usw.) gegen die wohl schnellste Datenbank der Welt direkt ausführen. 

Übrigens läuft Teradata auf mehreren Serverbetriebssystemen wie Windows, Solaris, AIX, Suse, etc.

Referenzen:

http://www.eti.com/news/pr_ETI_HPC_Teradata_SSIS.pdf

http://www.teradata.com/tdmo/v07n02/Tech2Tech/AppliedSolutions/IntelligentPartnership.aspx

http://www.teradata.com/t/videos/teradata-microsoft-lloyds/

Olaf Waskewitz

Hinterlasse eine Antwort

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar zu erstellen.


2 Besucher online
0 Gäste, 2 bots, 0 Mitglied(er)
Meiste Besucher heute: 2 um/am 07:15 UTC
Diesen Monat: 5 um/am 09-03-2010 11:08 UTC
Dieses Jahr: 33 um/am 08-23-2010 09:25 UTC
Jederzeit: 33 um/am 08-23-2010 09:25 UTC